2009 Basler Rheinhäfen

Jahrgängerinnen und Jahrgängerin beim Bahnhof Spiez in Richtung Basel in Bewegung. Ebenso pünktlich um 14.00 Uhr wurden die "Ausflügler" im Basler Rheinhafen einerseits von der mit dem Zug direkt angereisten Jahrgängerin Verena Schaible sowie andererseits vom "Hafenführer" Albert Fritz empfangen. Dieser führte die Gruppe in einen Theorieraum im Gebäude der Hafenverwaltung. Albert Fritz war früher selber Rheinschiffer. Er hatte die Ausbildung zum Rheinmatrosen unmittelbar vor dem Ende des zweiten Weltkriegs auf dem Schulschiff "Leventina" angetreten. Anschliessend stand er während vielen Jahren als Schiffsjunge, Matrose und schlussendlich Schiffsführer auf diversen Schiffen der Schweizerischen Reederei AG im Einsatz. Familiäre Gründe führten schlussendlich zu einem Berufswechsel. Albert Fritz vermittelte und dokumentierte mittels einer Präsentation Geschichtliches sowie Aktuelles über die Schweizerische Rhein- und Hochseeschifffahrt (Link zu Wikipedia). Im Anschluss an diese Ausführungen vorschob man sich auf Aussichtsterrasse des Getreidesilogebäudes der ehemaligen Schweizerischen Reederei AG. Die Fitnessorientierten erreichten die Plattform über die Treppe (224 Stufen), während die übrigen einer Fahrt mit dem Lift den Vorzug gaben. So oder so hatte sich der Aufstieg gelohnt. Von hier aus hatte man neben Blick auf die eindrücklichen Hafenanlagen dank der günstigen Wetterlage auch einen wunderbaren Rundblick. Albert Fritz vermittelte Wissenswertes über den Güterumschlag. Die Transportleistung für die Schweiz beträgt knapp 5 Milliarden Tonnenkilometer, was mehr als die Hälfte der von den SBB jährlich erbrachten Güterverkehrsleistung entspricht. In den Rheinhäfen beider Basel werden jährlich über 7 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Dies sind zwischen 12% und 13% der gesamten schweizerischen Güterimporte. Nun verschoben sich die Teilnehmer insSchifffahrtsmuseum. Hier konnte man die Eindrücke in die Geschichte und die Gegenwart anhand von Schiffsmodellen vertiefen. Besonders beeindruckt zeigten sich die Teilnehmenden vom Schiffssimulator. Hier konnte man eine Rheinschifffahrt 1:1 aus dem Steuerhaus eines modernen Rheinschiffs miterleben. Nun wurde den Jahrgängern in den Museumsräumen ein Apéro serviert. Im Anschluss an den obligaten besuch des Dreiländerecks bestiegen die Teilnehmer den Car und wurden von diesem nach Münsingen geführt, wo im Restaurant Ochsen ein Nachtessen auf dem Programm stand. Die während und nach dem Essen geführten angeregten Gespräche zeigten auf, dass man einen interessanten Tag erlebt hatte. nach der hervorragenden Bewirtung im genannten Lokal nahm man den Rest der Ausflugsstrecke unter die Räder und traf gegen 23.00 Uhr in Spiez ein.

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